AGRECOL-Seminare
Fortbildung und Moderation in der ländlichen Entwicklung
Kurze Selbstdarstellung
AGRECOL Seminare GbR ist eine Ausbildungs-Einrichtung zur Fortbildung von
Fachkräften in der ländlichen Entwicklung. Seit 1986 führen wir Seminare für
den Deutschen Entwicklungsdienst (DED), die Deutsche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ) u.a. Organisationen durch. Das zwölftägige
Fachseminar "Landwirtschaftliche Entwicklung und
Ressourcenmanagement" ist unsere bekannteste Fortbildung. Bisher hat sie
über 40 mal stattgefunden und wurde von über 800 Entwicklungshelferinnen und
Entwicklungshelfern besucht. Ein anderer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in
der Vertiefung von Einzelaspekten der ländlichen Entwicklung (siehe unten).
Ziele unserer Arbeit sind...
...die persönliche und berufliche Qualifikation von Fachkräften in der
ländlichen Entwicklung zu erhöhen. Die Fachkräfte werden befähigt,
- ihr spezielles Fachgebiet
stärker in den Kontext interdisziplinärer Arbeit zu stellen,
- ihre Fähigkeiten zum
Erkennen bestehender Potentiale und zum Lösen aktueller Probleme der täglichen
Berufspraxis zu verbessern,
- ihr Vermögen zu
strategisch-konzeptionellem Denken und Handeln auszubauen,
- ihre Kompetenz in
interkultureller, partnerschaftlicher Kommunikation und Beratung zu vertiefen
und
- ihre fachliche
Qualifikation zu aktualisieren.
Die Arbeit in der
ländlichen Entwicklung unterliegt einem hohen Leistungs- und Erfolgsdruck. Die
Aufgaben sind häufig sehr komplex und unterliegen einer starken Dynamik. In
diesem Sinne verstehen wir unsere Arbeit als Hilfestellung, um diesem hohen
Anspruch gerecht zu werden.
Unser Fortbildungs-Angebot richtet sich an...
... alle, die einen Bezug zur ländlichen Entwicklung und zum Naturschutz haben.
Wir denken dabei nicht nur an Fachleute aus Land- und Forstwirtschaft. Wir
wenden uns auch an Fachkräfte aus den Bereichen Ökonomie, Ethnologie,
Pädagogik, kurz an alle, die im ländlichen Raum arbeiten. Disziplinär gemischte
Gruppen sind erwünscht und die Curricula entsprechend ausgerichtet. Ebenso
begrüßen wir, wenn die Teilnehmer/-Teilnehmerinnen verschiedenen staatlichen
und nicht-staatlichen Institutionen und verschiedenen Nationalitäten angehören.
Ein wichtiges Anliegen
ist, mehr Bewusstsein für interkulturelle Kommunikation und Geschlechter
differenzierende Ansätze zu schaffen. Neben Seminaren, die sich diesen Themen
explizit widmen, wird diesen Bereichen insgesamt ein hoher Stellenwert eingeräumt.
Ein Teil unserer
Veranstaltungen spricht deutschsprachige Fachkräfte der
Entwicklungszusammenarbeit an, die sich auf eine neue Aufgabe vorbereiten, oder
in Verbindung mit einem Heimaturlaub die Möglichkeit der Fortbildung wahrnehmen
wollen. Diese Kurse werden in Deutschland angeboten.
Der zweite Bereich
unseres Fortbildungs-Angebotes gilt den einheimischen Fachkräften in den
Partnerländern, in Entwicklungsprojekten oder auch bei nicht-staatlichen oder
staatlichen Organisationen. Diese Seminare werden auf Anfrage in den
Partnerländern in den drei Verkehrssprachen Englisch, Französisch oder Spanisch
angeboten.
Didaktisches Konzept
Unser Fortbildungs-Angebot will nicht nur Grundlagen vermitteln, sondern vor
allem zum Lernen anregen, die Möglichkeit bieten, Berufserfahrungen
auszutauschen und weiterzugeben, fächerübergreifende Zusammenhänge in der
Entwicklungszusammenarbeit herstellen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
erweiterte Perspektiven in ihrer Arbeit eröffnen.
Berufserfahrungen lassen
sich nach unseren Erkenntnissen am ehesten über konkrete Beispiele aus der
Projektarbeit vermitteln. Deshalb steht die Arbeit an Fallstudien im
Vordergrund. Sie können von den Teilnehmern selbst eingebracht oder im Hinblick
auf ihre Interessen ausgewählt werden. Ergänzend werden fachliche Grundlagen
und methodische Ansätze vermittelt. Partizipative, induktive Arbeitsweisen
stehen dabei im Vordergrund.
Neue Kenntnisse wollen
erworben, eigene Erfahrungen im Diskurs eingeordnet und weiterentwickelt
werden. Deshalb legen wir großen Wert auf wechselnde Arbeitsmethoden (Vortrag,
Gruppenarbeit, Rollenspiel, praktische Übungen), auf ein harmonisches
Verhältnis von Zuhören und eigenem Erarbeiten, von Präsentation und Diskussion
der Arbeitsergebnisse und letztlich von Theorie und Praxis.
Unser Themenspektrum umfasst...
... Inhalte und Methoden zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Dabei versuchen
wir - wo immer möglich - beides in der Fortbildung miteinander zu verbinden,
denn die Anwendbarkeit einzelner Methoden ist nur im inhaltlichen Kontext
erkennbar. Thematische Schwerpunkte unserer Arbeit sind:
- Ressourcenmanagement,
nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
- Ökologischer Landbau
(Produktion, Zertifizierung, Vermarktung)
- Organisation und Methoden
landwirtschaftlicher Beratung
- Aktionsforschung und
partizipatorische Technologie-Entwicklung (PTD)
- Partizipative Methoden im
Projektzyklus
- Geschlechter
differenzierende Ansätze und Strategien der Frauenförderung
- Organisationsentwicklung
von Nicht-Regierungs-Organisationen
- Einkommensförderung über
Sparen und Kredit
- Existenzgründung im
informellen Sektor und Kleingewerbeförderung
- Infolge unserer
langjährigen Erfahrung in der Fortbildung bieten wir ebenfalls als
Dienstleistung an:
- Erarbeitung neuer
Fortbildungs-Konzeptionen und
- Moderation von
Fachgesprächen, Workshops und Seminaren
Dieser Themenkatalog ist
nicht vollständig. Er soll vielmehr einen Eindruck von unserem Leistungsangebot
vermitteln. Wir bieten keine Standard-Seminare an. Unsere Fortbildungs-Angebote
richten sich an konkrete Zielgruppen und werden für diese maßgeschneidert
erarbeitet.
Wer sind wir? ...
.... wir sind ein Team von Fachkräften, die sich in langjähriger
Auslandstätigkeit fachlich spezialisiert haben und gleichzeitig viel
Seminar-Erfahrung mitbringen. Fast alle sind als GutachterInnen und
BeraterInnen tätig. Unsere Beratungstätigkeit in Projekten hilft, die
Fachkräfte-Fortbildung auf gegenwärtige Herausforderungen auszurichten, aktuell
zu halten und mit immer neuen Fallbeispielen zu versorgen.
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Albrecht Ansohn
Existenzgründung im informellen Sektor (CEFE)
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Eva Engelhardt-Wendt
Geschlechter differenzierende Ansätze, Frauenförderung, partizipative
Methoden
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Klaus Kopp
Ökologischer Landbau (Gemüsebau, Saatgutvermehrung, tierische Anspannung)
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Oliver Karkoschka
Prozeßberatung, Organisationsentwicklung, Prozeßmonitoring
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Johannes Kotschi
Ressourcenmanagement, nachhaltige Landwirtschaft, Ökologischer Landbau
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Uwe Luck
Interpersonale Kommunikation und Beratung, Umfeldanalyse
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Peter Neunhäuser
Postgraduierten-Ausbildung
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Pieter Pietrowicz
Forstwirtschaft, Bodenkunde, partizipative Technologieentwicklung
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Ingrid Spiller
Beratung und Kommunikation
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Gabi Struck
Organisationsberatung, CEFE, partizipative Erhebungsmethoden
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Jutta Werdes
Sparen und Kredit, Kleingewerbeförderung
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Neben diesem Team verfügt
AGRECOL Seminare über einen Pool weiterer Fachkräfte, die je nach Bedarf und
Verfügbarkeit hinzugezogen werden können.
Kontakt
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